Alkoholabhängigkeit

Die auch als Alkoholismus bezeichnete Alkoholabhängigkeit ist in west- und osteuropäischen Ländern die weitverbreitetste Abhängigkeitserkrankung und gleichzeitig ist der Alkoholkonsum in Europa seit Jahren statistisch der höchste auf der Welt. Das gefährliche am Alkoholkonsum ist der legale nahezu unbegrenzte Zugang und die Unterschätzung seiner Wirkung bei Langzeitkonsum.

Wir haben oft die Erfahrung gemacht, dass vor allem junge Betroffene den missbräuchlichen Alkoholkonsum nicht als solchen wahrnehmen und erst relativ spät erkennen welche weitreichenden Konsequenzen dieser auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand und ihr privates sowie berufliches Leben hat, wenn der gelegentliche Alkoholmissbrauch in die Alkoholabhängigkeit übergeht.

Es gibt also einen Unterschied zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit. Als abhängig ist derjenige einzustufen, wenn dieser u.a. ein unabweisbares Verlangen verspürt regelmäßig Alkohol zu konsumieren, Entzugserscheinungen in Form von Schmerzen auftreten für die Zeit, in der man nicht konsumiert, die Dosis des Konsums durch allmähliche Resistenz gesteigert wird und man den Konsum trotz erkennbarer gesundheitlicher Schäden zwangsweise billigt.

Nicht alle aufgezählten Anzeichen müssen gleichzeitig vorliegen, um alkoholabhängig zu sein. Bedenken muss man, dass bereits der regelmäßige Konsum zum Zwecke der „Bewältigung“ von Alltagsproblemen ein deutliches Warnzeichen ist sich in einem Vorstadium der Krankheit zu befinden und man akut gefährdet ist an einer chronischen Alkoholabhängigkeit zu erkranken.

Neben kurzfristigen Beeinträchtigungen wie erhöhter Aggressivität, einem Mangel an Urteilsfähigkeit und körperlichen Koordinationsschwächen führt krankhafter Alkoholkonsum über einen langen Zeitraum zu körperlichen, psychischen und sozialen Folgeschäden. Der Konsum beeinträchtigt also jeden Aspekt unseres Lebens. Einige Beispiele sind Schäden an lebenserhaltenden Organen wie Leber, Herz und Nervensystem. In Kombination mit Gedächtnis- und Konzentrationsschwund befördert der Konsum von Alkohol einen Abbau von geistigem Denkvermögen und erhöht das Risiko für andere Krankheiten wie Krebs. Im schlimmsten Fall können ebenfalls andauernde Depressionen, Angstzustände und Suizidgedanken auftreten. Der Arbeitsplatzverlust, Sorgerechtsentziehung und ein familiärer Zusammenbruch sind mögliche soziale Folgen.

Die Behandlungsmethoden und Therapien sind meist sehr langwierig da diese in mehreren Stadien erfolgen. Genauere Informationen finden Sie hier.

Nehmen Sie noch heute Kontakt auf

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch +4915208768607.