Cannabisabhängigkeit

Der Konsum von Cannabis oder auch Marihuana ist öffentlich sehr umstritten. Unter ärztlicher Aufsicht kann der Konsum von Cannabis bzw. dessen Wirkstoff THC durchaus positive Auswirkungen haben bei der Behandlung von Essstörungen wie der Bulimie oder dem Tourette-Syndrom.v

Doch der Missbrauch von Cannabis ist nicht nur rechtlich strafbar, sondern kann dauerhaft psychische und körperliche Beeinträchtigungen verursachen. Zurzeit kann der Wirkung von Cannabis keine körperliche Abhängigkeit nachgewiesen werden, ein Risiko der psychischen Abhängigkeit besteht aber jedoch. D.h. das Verlangen und der innere Zwang nach dem Konsum wird nicht vom Körper signalisiert, sondern selbst mental vom Konsumenten erzeugt. Vor allem junge Konsumenten unterschätzen die Wirkung des Rauschmittels.

Die Wirkung von THC kann den Ausgangszustand des Konsumenten verstärken oder gänzlich verändern. So kann der Konsum kurzfristig beruhigend wirken und Stress im Alltag abbauen. Langfristiger Konsum kann aber vor allem bei ohnehin psychisch labilen Menschen Angstzustände und depressions- oder psychoseähnliche Zustände auslösen.

Für Jugendliche und Pubertierende ist vor allem das Phänomen der Antriebslosigkeit während und nach dem Konsum gefährlich. Konsumenten berichten von einer Gleichgültigkeit gegenüber zu erledigenden Aufgaben oder zu lösenden Problemen im Alltag. Die fehlende Auseinandersetzung mit alltäglichen Problemen kann daher die schulische und berufliche Laufbahn gefährden und die kognitive Leistung bei Heranwachsenden beeinträchtigen.

Da der Konsum von Cannabis in der Regel mit dem Gebrauch von Tabak zusammenhängt sind körperliche Schädigungen bei langfristigem Konsum ähnlich der von nikotinabhängigen Rauchern.

Geht ein Konsument des Weiteren bereits das Risiko ein sich beim illegalen Erwerb strafbar zu machen, so fällt es ihm leichter auch andere illegale und gefährlichere Rausch- und Betäubungsmittel auf dem gleichen Weg zu besorgen. Somit ist nicht von der Hand zu weisen, dass Cannabis durchaus als „Einstiegsdroge“ betrachtet werden kann.

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