Heroinabhängigkeit

Heroin ist ein aus der Schlafmohnpflanze synthetisch gewonnener Stoff. Es zählt zu den sogenannten „harten“ Drogen, weil es ein enormes Abhängigkeitspotenzial bei Konsumenten hervorruft und die Heilung einer Heroinabhängigkeit sehr langwierig ist. Heroin wird üblicherweise als Pulver unter der Zuführung von Wärme verflüssigt und durch eine Injektion in eine Körpervene verabreicht. Der Konsum durch die Nase ist eine weitere Möglichkeit, erzielt aber eine schwächere Wirkung als die erstere.

Heroin löst im Konsumenten eine starke Euphorie aus und unterdrückt im Gegensatz zu den meisten anderen Drogen aber die Sinneswahrnehmungen und Emotionen. Durch die massenhafte Ausschüttung von „Glückshormonen“ wie u.a. Dopamin sinkt die Herzfrequenz und sorgt beim Konsumenten für die kurzzeitige Abwesenheit von depressiven Zuständen, persönlichen Minderwertigkeitskomplexen, Ängsten und allerlei negativen Wahrnehmungen und Gefühlen. Es versetzt die Person in einen vorübergehenden Zustand von Wohlsein, Glück und Bequemlichkeit.

Entzugserscheinungen bei Heroinabhängigen äußern sich zahlreich sowohl körperlich als auch psychisch. Zu den körperlichen zählen u.a. grippeähnliche Symptome wie permanentes Schnupfen, Frösteln, Fieber, Zittern, tränende Augen, Schwindel und generelle Übelkeit in Verbindung mit Schmerzen im Unterleib.

Psychische Entzugserscheinungen treten bei Abhängigen bereits nach wenigen Stunden des letztmaligen Konsums ein und können noch mehrere Tage anhalten. Eine starke Persönlichkeitsveränderung, Gedächtnisrisse und Verwirrtheit sind nur einige Beispiele.

Der Langzeitkonsum sorgt beim Abhängigen für einen rasanten körperlichen Verfall. Beispielhaft sind eine dauerhafte Schädigung des Immunsystems was die Anfälligkeit für verschiedenste Krankheiten erhöht. Die Injektion über eine Kanüle lässt das Gewebe und die Venen an sämtlichen Körperstellen vernarben bzw. führt zu einer Verengung. Besonders gefährlich ist die Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten oder anderen übertragbaren Krankheiten durch unsauberes oder geteiltes Spritzwerkzeug. Das Heroin greift wichtige lebenserhaltende Organe an und kann ebenso beim Konsum unkontrollierbare Zuckungen und Verkrampfungen hervorrufen, die zu Knochenbrüchen oder Atemstillstand führen.

Die Gefahr einer lebensbedrohlichen Überdosierung ist bei schwankenden Reinheitsgehalt auch für Langzeitkonsumenten stets beständig. Streckmittel im Heroin können darüber hinaus unvorhersehbare bleibende Schäden am Körper und den inneren Organen hinterlassen.

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