Kokainabhängigkeit

Im Gegensatz zu den Amphetaminen wird Kokain auf pflanzlicher Basis hergestellt, steht aber diesen weder in Folgeschäden noch in der gefährlichen Wirkung in nichts nach.

Die Einnahme stimuliert das zentrale Nervensystem des menschlichen Körpers. Der Konsument gerät dadurch in einen regelrecht euphorischen Zustand. Dieser äußert sich in vorübergehender Wachheit, überheblichem Auftreten durch ein gesteigertes Selbstbewusstsein und kontinuierlichem Kommunikationsbedarf mit Mitmenschen. Der Konsument verliert sein Hungergefühl und blendet vollständig gängige soziale oder sexuelle Hemmfaktoren aus. Dem Körper wird durch die Einnahme von Kokain eine mentale oder körperliche Leistungssteigerung vorgespielt. Messbar ist diese Wirkung bereits am Anstieg des Pulses und der Atemfrequenz.

Der Konsum von Kokain birgt vor allem ein starkes psychisches Abhängigkeitspotenzial. Die fehlende Selbstwertschätzung, wiederkehrende Minderwertigkeitsgefühle und Alltagsprobleme animieren den Konsumenten seine Dosis zu erhöhen und die Einnahmezeiten zu verkürzen.

Hat der Konsument die Schwelle von episodischem zu chronischem Gebrauch überschritten, d.h. die Droge wird täglich konsumiert so treten mit der Zeit psychische und körperliche Folgen ein. Diese wären ein Kreislaufzusammenbruch aufgrund einer totalen Erschöpfung des Körpers durch Übermüdung und Überanstrengung. Dem Körper werden durch die Einnahme keine neuen Energiereserven zugefügt und führen mit dem fehlenden Hungergefühl bereits bei nicht alltäglichem Gebrauch zu Kreislaufproblemen.

Da Kokain in der Beschaffung sehr teuer ist, sind finanzielle Probleme eine soziale Folge des Konsums. Kann ein Abhängiger seinen Entzug nicht mehr finanzieren treten die ersten schwerwiegenden psychischen und körperlichen Folgen ein. Betroffene leiden an einem Juckreiz, der vergeblich durch permanentes Kratzen eine Rötung und Verletzungen der Haut hervorruft. Dieser kann auch durch Einbildung entstehen, man bezeichnet dies als Dermatozoenwahn. Unkontrollierbare Schweißausbrüche, Schüttelfrost und die Erkrankung an einem Tremor, also dem ständigen Zittern und Zucken von Gliedmaßen sind weitere Folgen.

Auf psychischer Ebene kann sich ein derart großes Verlangen im Erkrankten nach der Substanz festsetzen, dass er bereit ist Straftaten für die Stillung seiner Sucht zu begehen. Persönlichkeitsveränderungen, Verfolgungswahn und Psychosen sind also klassische psychische Entzugssymptome.

Da Abhängige oft dazu neigen die Menge des Konsums zu steigern sind Überdosierungen mit lebensbedrohlichen Folgen verbunden. Eine Überdosis kann zu Herz- oder Leberversagen führen. Streckmittel im Kokain und Mischkonsum mit anderen Substanzen haben dieselben unberechenbaren gesundheitlichen Schäden wie bei Amphetaminen.

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